Dienstag, 13. Juni 2017

Geheimschrift

Heute habe ich ein Arbeitsblatt in Geheimschrift. Die Schüler sollen herausfinden, welche Sätze sich hinter der Bilderschrift verstecken. Natürlich geht es um die Anlautbilder. Dieses Blatt könnte man im Wochenplan oder auch einfach mal für zwischendurch nutzen.





Kommentare:

  1. Könnte man ... oder zwischendurch ... genau dies ist, was mich an der puren Materialerstellung stört - es fehlt der Zusammmenhang bzw. oder ein nachvollziehbares Konzept. In welchem Zusammenhang soll dieses AB welche Lernziele oder Kompetenzen unterstützen, üben oder sonstiges?
    Nichts wird dazu erklärt, es wird einfach nur veröffentlicht - ohne jegliche Hintergrundinformationen oder -kenntnisse für unwissende Menschen.

    Leider empfinde ich den Deutschunterricht selbst sehr oft, wie dieses Arbeitsblatt; viel Rauch um nichts! Und dann wundern wir uns, wenn immer mehr Kinder nicht mehr richtig schreiben können!

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  2. Ihr Lieben,
    danke an meinen Vorredner! Genauso sehe ich das auch...
    Wenn man die Anlauttabelle eingeführt hat und die Kinder alle Bilder sicher zuordnen können, dann könnte dies eine abschließende Übung sein. Aber einfach nur mal zwischendurch?
    Und warum ist das 'ch' in 'machen' mit einzelnen Anlauten (Cola und Hose) notiert? Das ist didaktisch falsch...

    Ich möchte mich nicht beschweren. Es ist toll, wie viele aktiv ihr Material posten. Aber diese Materialflut mit teilweise unlogischen oder gar falschen Inhalten ist mittlerweile etwas anstrengend... Eine genaue didaktische Analyse - insbesondere bei der eigenen Herstellung von Material - ist zwingend notwendig und die Basics dafür sollte jeder im Studium oder im Referendariat erworben haben. Wir (LehrerInnen) müssen wieder lernen kritischer auf Materialien zu gucken und nicht nur zu sagen: Überschrift = mein Thema, nette Bilder sind auch drauf, also nehme ich dieses oder jenes Material...
    Sorry, wenn das jetzt sehr hart klingt, aber das musste einfach mal raus.
    Ich wünsche euch allen einen schönen Start in den heutigen Tag.
    Liebe Grüße, Monika

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  3. Hallo zusammen,
    ich schreibe sehr selten Kommentare in Blogs, aber meine zwei Vorgänger haben mich dazu ermuntert, meine Meinung kundzutun. Ich finde die Dreistigkeit mancher Kolleginnen doch erstaunlich. Blogs sollen uns nicht davor bewahren unseren Verstand einzuschalten. Es sollte jeder selbst in der Lage sein, die Tauglichkeit von Materialien für seinen Unterricht zu prüfen!!!! Stichwort: Selbstständigkeit.
    Sollen die Blogger jedesmal vorher eine didakt. Abhandlung verfassen? Ich kann für mich selbst entscheiden, wie ich ABs etc einsetze oder auch NICHT.
    Der angesprochenen Materialflut muss sich niemand aussetzen!!
    Vielen Dank an alle fleißigen, engagierten und motivierten Bloggern!!!!!
    Gruß, Sparrrow

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  4. Guten Morgen,
    ich möchte mich Sparrrows Kommentar uneingeschränkt anschließen! Ich bin dankbar für neu zur Verfügung gestelltes Material, schaue es mir an und überlege, ob es für meinen Unterricht brauchbar ist.
    Die Aussage, dass die Materialflut etwas anstrengend sei, finde ich geradezu lächerlich und fast schon unverschämt!
    Niemand wird doch gezwungen, sich das Material anzusehen, geschweige denn, es zu benutzen!!
    Vielen Dank an alle Blogger fürs Teilen ihrer Ideen und Materialien!
    Lg Sabine

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  5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  6. Hallo,
    ich möchte mal sagen, dass mich persönlich die zunehmende Flut an Kollegenstänkerei wesentlich mehr nervt als irgendeine Materialflut, die ich z.B. gar nicht wahrnehmen kann, da ich fähig bin, aus Angeboten (im Internet wie im Supermarkt) zu wählen und das für mich Sinnvolle auszuwählen. Mir wäre es auch nicht in den Sinn gekommen bei irgendwelchen Verlagen anzurufen, dass sie zuviel Material rausbringen. Ich wundere mich immer, warum solche Stänkerfreunde überhaupt im Internet unterwegs sind, was sie bewegt genau auf diese Seite zu klicken und sich dieses Material anzuschauen. Ich denke es ist Folgendes:
    1. Motivation: Mal schaun was das Internet so UMSONST!!!! hergibt.
    2. Motivation: Oh, ein AB was ich vielleicht morgen schon so einsetzen kann, sieht vertraut aus.
    3. Motivation: Kein Bock oder ich kanns einfach selbst mit dem PC nicht so erstellen.
    Dann folgen die Erkenntnis und weiterführende Gedanken:
    Hmm,ich mach gerade gar keinen Wochenplan oder habe auch keine andere freie Situation in der ich es verwenden könnte.
    Hach, die Situation meiner Klasse macht mich eh wahnsinnig. Ich hab ganz andere Probleme...
    Daraus folgt dann meist eins:
    Frust und Neid!
    Frust genau zu wissen, dass man es neben dem Unterricht nie hinbekommen würde (sei es technisch oder organisatorisch bedingt) sein Material auch noch hochzuladen und mit anderen zu teilen oder gar etwas Adäquates selbst herstellen zu können.
    Neid ist anscheinend ein unter Lehrern weit verbreitetes Phänomen, was aus dem genannten Frustproblem entsteht.
    Ich würde jetzt gern schreiben: Diesen Menschen gilt mein größtes Mitgefühl, weil ein Leben mit solchen Negativeigenschaften echt der Horror sein muss. Allerdings hält sich mein Mitgefühl in Grenzen.

    Stattdessen bedanke ich mich für die tolle Anregung dieses Arbeitsblattes. Ich werde es so nicht einsetzen, aber es hat mich auf eine tolle Idee gebracht, die ich gleich mal umsetzen werde.

    In diesem Sinne, lasst der Kreativität euren Lauf und streut Glitzer auf die Menschen, die mit den falschen Eigenschaften gesegnet wurden ;)

    LG Jessica

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